Pixelprojekt_Ruhrgebiet - Europäischer Architekturfotografie-Preis architekturbild 2009 + 2011

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Europäischer Architekturfotografie-Preis architekturbild 2009 + 2011

Ausstellung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen 14.2. - 30.3. 2013

„Unser Alltag wird zu einem wesentlichen Teil durch die Architektur bestimmt, die uns Tag für Tag umgibt. [...] Die Architektur schafft den notwendigen baulichen Rahmen, in dem wir uns bewegen. Ohne Architektur wäre die menschliche Gesellschaft nicht denkbar.“ (Jürgen Tietz: 1998 In: Geschichte der Architektur
des 20. Jahrhunderts.)

Dennoch nehmen wir die Städte hin, wie sie sind und gerade im Ruhrgebiet überließ man die Baukultur für viele, viele Jahre den Investoren und Unternehmen. Erst mit der IBA – Emscher Park fand im
Ruhrgebiet eine breite Auseinandersetzung mit der
gebauten Region statt. Fotografie war hier ein zentrales Kommunikationsmedium.
Seit 1995 wird der Europäische Architekturfotografie- Preis architekturbild alle zwei Jahre ausgelobt. Ausgehend davon, dass sich die Architekturfotografie in der Fachzeitschriftenlandschaft zu einseitig
entwickelte und deren künstlerisch-kulturelle Bedeutung für die Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt in der Mediengesellschaft wachsen wird, ist mit jeder Auslobung ein Thema verbunden. Der weltweit erste Architekturfotografie-Preis ist mit 6.000 Euro dotiert und wird seit 2005 von dem gemeinnützigen Verein architekturbild e.v. ausgeschrieben
und vergeben. Nachdem das Deutsche Architekturmuseum und der Verein im Jahr 2008 die Kooperation in puncto Europäischer Architekturfotografie- Preis besiegelt haben, finden die Preisverleihung und die Erstausstellung der besten 28 Wettbewerbsbeiträge im Deutschen Architekturmuseum, Frankfurt am Main, statt, das nächste Mal
am 3. Mai 2013.
Die Themen der Jahre 2009 und 2011 waren „Neue Heimat“ und „Dazwischen“.