Pixelprojekt_Ruhrgebiet - Der Stand der Dinge. Bruchhausen (2005)

Der Stand der Dinge. Bruchhausen (2005) zurück zur Übersicht

Annette Jonak, Duisburg, 2005 (zurück zur Übersicht)

''An den Fassaden und Hinterhöfen können Sie sehen, wie Bruckhausen steil nach oben geht als Wohnstadtteil.''
''Bruckhausen verändert sich im Augenblick rasant. Von geht so gerade bis ganz schlecht.''
''Hier brennt es nicht, weil es ist so stumpf. Das ist ja viel schlimmer als die brennenden Autos in Frankreich.''
''Der Stand der Dinge momentan ist gut. Er könnte noch besser werden.''
''Der Stand der Dinge im Augenblick ist Ruhe. Die Ruhe vor dem Sturm, befürchte ich.''

Duisburg Bruckhausen: berühmt und berüchtigt, eine außergewöhnliche topographische Lage (Bruckhausen liegt zwischen Thyssenwerk und A42), die überall präsente wie auch imposante Industriekulisse, waren Ausgangspunkte einer fotografischen Auseinandersetzung. Die Zwiespältigkeit dieses Stadtteils in neue Bilder zu fassen, ohne den schon zu oft veröffentlichten -und kaum berechtigten- Klischees zu folgen, war Ziel einer mehrmonatigen Recherche.
Die entstandenen Bilder haben alle dokumentarischen Charakter, resultieren aus dem Gesehenen, Gehörten und Erfahrenen, sind zum Teil aber inszenierte und neu zusammengestellte Fotografien, die zumindest einen Ausschnitt einer möglichen Wahrnehmung des Stadtteils neu beschreiben.

Die Fotografien entstanden im Rahmen des Projekts ''Der Stand der Dinge. Bruckhausen'', weitere Informationen unter www.tup.kulturserver.de

© Sämtliche Nutzungsrechte an den abgebildeten Fotografien liegen bei Annette Jonak