Pixelprojekt_Ruhrgebiet - Punklegenden einer Stadt - The Idiots

Punklegenden einer Stadt - The Idiots zurück zur Übersicht

Roman Zeschky, Dortmund, 2014 (zurück zur Übersicht)

Deutschpunk hat einen Namen: The Idiots. Sie sind eine der ältesten und wichtigsten Bands des Genres. Gründer ist der Sänger und Punkpoet Sir Hannes Schmidt.

Inspiriert durch die englische Punkbewegung begann der wilde Ritt der Idiots 1978. Nach unzähligen Konzerten und Samplerbeiträgen erschien 1984 das erste Album „They Call Us: The Idiots“. 1987 und 1989 folgten zwei weitere Tonträger. Die Band verankerte mit ihren Alben und legendären Live-Auftritten den deutschen Punk fest in die Annalen der Musik. Ihre Erfolge reichten dabei weit über Deutschland hinaus.

The Idiots waren nicht nur national wie international erfolgreich, sondern erhielten auch ganz offizielle Weihen: Das Haus der Geschichte (Bonn) zeigte im Rahmen der Ausstellung „50 Jahre Rockmusik in Deutschland“ verschiedene Devotionalien des charismatischen Entertainers Sir Hannes – neben denen von den Beatles und Elvis Presley. Trotz ihrer grandiosen Erfolge löste sich die Band in den 1990ern zunächst auf, um 2011 mit neuer Besetzung aufzuerstehen.

Wieder ohne Kompromisse: unter anderem traten The Idiots beim Ruhrpott Rodeo, dem größten Punk-Festival Deutschlands, auf. Seitdem veröffentlichen die Idiots regelmäßig neue Alben und touren durch Deutschland sowie dem Ausland – wieder mit großem Erfolg.

Der Fotograf Roman Zeschky begleitet die Dortmunder Band seit ihrem Comeback. Seine kraftvollen Bilder zeigen The Idiots so hautnah, dass der Betrachter meint, selbst ein Konzert mitzuerleben. Ebenso porträtiert Roman Zeschky die Fankultur um die Band herum. Es sind Szenen, die mal starke, mal intime Momente der Zuhörer zeigen, so dass die Fotografien das Profil der noch heute lebendigen Punkszene auf der Bühne und davor nachzeichnet.

© Sämtliche Nutzungsrechte an den abgebildeten Fotografien liegen bei Roman Zeschky