Pixelprojekt_Ruhrgebiet - An den Rändern einer Idee

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Johann Husser, Bochum, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Herne, 2016-2017 (zurück zur Übersicht)

Die Arbeit versteht sich als Feldstudie urbaner Utopien. Vorstadt und Peripherie stehen im Fokus der fotografischen Auseinandersetzung mit dem Ruhrgebiet und der Idee der Ruhrstadt. Um der Frage nachzugehen, ob das Ruhrgebiet als zusammenhängende Stadt verstanden werden kann, wird die Rolle des Reisenden, dem Archetypus des Nicht-Ortes, eingenommen.
Festgelegte Räume im Ruhrgebiet werden zu Fuß durchquert und die Übergänge von Städtegrenzen untersucht. Der Fokus liegt auf den peripheren Teilen der Städte und deren Grenzen. Gerade diese Bereiche des Ruhrgebiets – betrachtet man das Ruhrgebiet als eine Stadt / als Ruhrstadt – sind für die künstlerisch fotografische Auseinandersetzung relevant, denn nach Dieter Hoffmann-Axthelm sind die Orte, an denen man die Prozesse der Gesamtstadt am besten ablesen kann, die Stadtränder.

© Sämtliche Nutzungsrechte an den abgebildeten Fotografien liegen bei Johann Husser